Literaturgespräch



Wir laden Sie herzlich ein zum:

26. Literatur-Gespräch

Klaus Modick

„Die Schatten der Ideen“

Dienstag, 20. Juni 2017, 19.00 Uhr

Stadtbücherei, Mühlenstraße 8, Melsungen

Nach „Konzert ohne Dichter “ steht ein weiterer Roman von Klaus Modick im Mittelpunkt des Literatur-Gesprächs:

Als Moritz Carlsen eine Gastprofessur an einem College in Vermont annimmt, erscheint ihm das Leben an einem amerikanischen Campus zunächst fremd. Dann entdeckt er die Aufzeichnungen des Historikers Julius Steinberg, der 1935 in die USA emigrierte. Anfangs nur neugierig, kommt er einem dunklen Geheimnis auf die Spur. Je mehr verstörende Ereignisse aus Steinbergs Vergangenheit er ans Licht bringt, desto mehr begegnen ihm Hass, Neid und Hysterie.

Klaus Modick, geboren 1951, studierte in Hamburg Germanistik, Geschichte und Pädagogik, promovierte mit einer Arbeit über Lion Feuchtwanger und arbeitete danach u. a. als Lehrbeauftragter und Werbetexter. Seit 1984 ist er freier Schriftsteller und Übersetzer und lebt nach zahlreichen Auslandsaufenthalten und Dozenturen wieder in seiner Geburtsstadt Oldenburg. Für sein umfangreiches Werk wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter den Nicolas-Born-Preis und den Bettina-von-Arnim-Preis. Zudem war er Stipendiat der Villa Massimo. Zu seinen erfolgreichsten Romanen zählen Vierundzwanzig Türen (2000), Der kretische Gast (2003), Sunset (2011) und Konzert ohne Dichter (2015).

Die Teilnehmer lesen das vorgeschlagene Buch, beim Literatur-Gespräch lesen sie eine Stelle vor und kommen anschließend darüber miteinander ins Gespräch. Dabei sollen keine fachkundigen Belehrungen oder Interpretationen vorgegeben werden. Jeder Beitrag, jede Art von Verständnis sind wichtig. Der Blickwinkel jedes Lesers wird die Sicht auf das gemeinsam gelesene Buch bereichern.

Die Literatur-Gesprächsrunde trifft sich etwa alle 6 Wochen. Beim Treffen wird das nächste Buch ausgesucht (jeder Teilnehmer kann ein Buch vorschlagen) und der nächste Termin festgelegt. Der Termin und das Buch werden auf der Homepage und per Rundschreiben bekanntgegeben. Die Moderation dieses etwa 1½-stündigen Gesprächs hat Hilka Wagner.